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Vakzine aus Zellkulturen sollen wesentlich schneller entwickelt werden als mit alter Technologie - Österreich hat Liefervertrag mit Baxter

Mexiko-Stadt/Wien - Die Experten beobachten weltweit, wie sich die Situation rund um den Ausbruch einer “neuen” Schweinegrippe in Mexiko und den Vereinigten Staaten entwickelt. Im Falle einer Influenza-Pandemie wäre ein Impfstoff - er müsste aber neu produziert werden - die beste Gegenmaßnahme. Hier sollen in Zukunft Vakzine aus Zellkulturen schon binnen rund zwölf Wochen statt erst nach 20 und mehr Wochen mit der alten Technologie zur Verfügung stehen. Österreich hat mit dem Pharmakonzern Baxter vorsorglich einen Liefervertrag für eine solche Vakzine im Pandemie-Fall abgeschlossen.

“Wir können in Zellkulturen einen neuen Influenza-Impfstoff schneller und in größerer Menge herstellen”, erklärte Dr. Otfried Kistner vom Pharma- und Biotech-Konzern Baxter, im Jahr 2005. Der Konzern hat in den vergangenen Jahren Zellkultur-basierte Vakzine für die “normale” saisonale Influenza, aber auch für den Fall einer Pandemie (vor-)entwickelt.

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