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Was kann ich gegen die Grippe tun, welche Hausmittel helfen ?

Wer nicht geimpft ist, kann es mit Grippemedikamenten versuchen. Sie wirken innerhalb 48 Stunden nach Krankheitsbeginn. Sie vermindern Intensität und Dauer der Symptome sowie die Gefahr von Komplikationen. Antibiotika wirken nicht gegen Viren, sind also sinnlos bei Grippe, außer bei einer zusätzlichen bakteriellen Infektion. Ist die Grippe bereits ausgebrochen, sollte man:

* Zuhause bleiben und sich schonen, bis die Krankheit vorbei ist

* Im Bett bleiben, viel schlafen

* Reichlich trinken, um den fieberbedingten Flüssigkeitsverlust auszugleichen

* Kein Nikotin, und keinen Alkohol konsumieren.

Sonst gesunde Personen können eine Grippe zuhause ausheilen, bei heftigen Symptomen oder Komplikationen sollte aber auf jeden Fall ein Arzt zu Rate gezogen werden. Einige Hausmittel wirken gegen häufige Beschwerden bei Erkältungskrankheiten und Grippe:

SALZWASSERSPÜLUNGEN
Verstopfte Nasen werden auf einfache und billige Weise wieder frei mit Hilfe von physiologischer Kochsalzlösung. Sie kann auch selbst hergestellt werden: Neun Gramm Salz auf einen Liter abgekochtes Wasser geben, das Salzwasser über eine Pipette in die Nase hochziehen und es anschließend wieder ausblasen. Diese Prozedur löst und verflüssigt das Nasensekret.

ZWIEBELWICKEL
Sie lindern Ohrenschmerzen. Eine Zwiebel fein hacken, zerdrücken und auf zwei Stofftücher verteilen. Die Tücher zusammenfalten und anwärmen, bevor sie auf das Ohr gelegt werden. Mit einem Schal oder einer Haube die Tücher fixieren.

KARTOFFELWICKEL
Husten, Bronchitis und Halsschmerzen bessern sich durch Kartoffelwickel. Kartoffeln kochen und sie zerdrücken. Ein Handtuch auf die Brust legen, die warmen (nicht heiß!) Kartoffeln drauflegen und die Kartoffeln mit einem weiteren Handtuch bedecken. Den Wickel mit einem Schal oder einer Mullbinde befestigen. Die warmen Kartoffelwickel etwa eine Stunde einwirken lassen.

SCHMALZWICKEL
50 bis 100 g Schweineschmalz nicht zu heiß erwärmen. Eventuell einige Tropfen Mentholöl oder Minzöl dazugeben. Das Schmalz auf die Brust geben, mit Handtüchern oder einem alten T-Shirt zudecken und sich ins Bett legen. Die Wickel entfernen wenn sie ausgekühlt sind. Das hilft gegen Bronchitis.

WADENWICKEL
Zwei Handtücher in lauwarmes Wasser getaucht und für 10 bis 15 Minuten um beide Waden gewickelt senken Fieber. Darüber kann man ein dickes Frotteehandtuch geben. Die Prozedur zwei bis drei Mal wiederholen. Aber Vorsicht! Wadenwickel dürfen nur bei heißen Extremitäten, niemals bei kalten Beinen angewendet werden.

LINDENBLÜTENTEE
Er  eignet sich zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten, wirkt fiebersenkend, regt den Stoffwechsel an und fördert das Schwitzen. Einen Teelöffel Blüten mit 1/4 Liter kochendem Wasser aufbrühen, fünf Minuten ziehen lassen, abseihen, mit wenig Honig süßen. Täglich drei bis fünf Tassen davon trinken.

FUSSBAD
Warme Fußbäder beugen Erkältungskrankheiten vor. Eine Schüssel mit warmem Wasser
( etwa 40°C) füllen, einige Tropfen Fichtennadelöl dazugeben und die Füße rund 15 Minuten lang darin baden. Sich anschließend ins Bett legen.

ERKÄLTUNGSBAD
Müde und schmerzende Glieder entspannen in einem 38 bis 40 Grad warmen Erkältungsbad. Ätherische Öle,  z. B. Minzöl, dazugeben, das befreit die Atemwege. Zu heiß darf das Bad nicht sein, sonst wird der Kreislauf zu stark belastet.

HÜHNERBRÜHE
Sie hilft bei einer Grippe wieder zu Kräften zu kommen und ist leicht verdaulich. Am besten sollte die Hühnerbrühe aus Hühnerteilen selbst und aus Suppengemüse gekocht werden. Ein paar Stückchen Hühnerfleisch dürfen in der Brühe sein.

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