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Tokio - In Japan schlägt die öffentliche Debatte über mögliche Nebenwirkungen des Grippemedikaments Tamiflu von Roche immer höhere Wellen.

Nach Angaben des japanischen Gesundheitsministeriums sind mittlerweile 1079 Fälle aktenkundig, in denen die Tamiflu-Einnahme unerwünschte Wirkungen hatte. Bei 128 von ihnen - überwiegend Jugendlichen - kam es zu “abnormalem Verhalten”, also zu geistiger Verwirrung.

Die Daten erstrecken sich auf die Periode von Anfang 2001, als die japanische Roche-Tochter Chugai Tamiflu auf den Markt gebracht hat, bis zum 20. März dieses Jahres.

Nachdem wiederholt Fälle von Teenagern publik geworden sind, die sich während der Tamiflu-Behandlung von Gebäuden gestürzt hatten, verlangte das japanische Gesundheitsministerium einen Warnhinweis auf den Packungen.

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